Kommunale Schuldenstatistik: 4448 Euro pro Kopf

von Redaktion

Wiesbaden/München – Die kommunalen Schulden bei Banken oder Versicherungen haben Ende 2024 bei 4448 Euro pro Kopf gelegen. Das waren 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag auf Grundlage einer Modellrechnung mitteilte. Insgesamt waren die Gemeinden und Gemeindeverbände mit fast 343,8 Milliarden Euro verschuldet.

Bei der Modellrechnung werden neben den Schulden der kommunalen Kernhaushalte auch die Schulden der Extrahaushalte und sonstigen öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen abgebildet. Es werden ausschließlich die Schulden beim nichtöffentlichen Bereich wie Kreditinstituten berücksichtigt.

Die höchste kommunale Verschuldung pro Einwohner wies Ende 2024 mit 6291 Euro das Land Hessen auf, das damit das Saarland an der Spitze ablöste. Dort stiegen die Schulden dank des sogenannten Saarlandpakts, bei dem Kassenkredite der kommunalen Kernhaushalte vom Land übernommen werden, nur leicht, wie es hieß.

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