Kramp-Karrenbauer neue Chefin der Adenauer-Stiftung

von Redaktion

Berlin – Die frühere CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Vorsitzende der parteinahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Bei einer Mitgliederversammlung setzte sie sich in einer Kampfabstimmung im ersten Wahlgang gegen den einflussreichen Bundestagsabgeordneten Günter Krings durch.

Die frühere saarländische Ministerpräsidentin erhielt nach Angaben eines Stiftungssprechers im ersten Wahlgang 28 Stimmen, Krings 21 Stimmen, es gab eine Enthaltung. Sie tritt die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Norbert Lammert an. Das Ergebnis ist auch eine Niederlage für Bundeskanzler Friedrich Merz, der mit Krings den Vorsitzenden seiner nordrhein-westfälischen Landesgruppe im Bundestag vorgeschlagen hatte. Es ist die größte Landesgruppe der CDU/CSU-Fraktion.

Erstmals in der 70-jährigen Geschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde in einer Kampfabstimmung über den Vorsitz entschieden. Mit Kramp-Karrenbauer hat sich die deutlich bekanntere Kandidatin durchgesetzt.

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