Berlin – Die Rentenversicherung hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 8,3 Milliarden Euro ausgegeben, um Menschen nach schweren Krankheiten wieder fit für den Job zu machen – 850 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Demnach stiegen die Teilnehmerzahlen bei der sogenannten medizinischen Rehabilitation 2024 im Vergleich zum Vorjahr um knapp sechs Prozent auf 1,05 Millionen. Gut 536 000 Frauen und rund 514 000 Männer erhielten Leistungen zum Beispiel für stationäre oder ambulante Reha. Das ist in etwa wieder das Niveau wie vor der Corona-Pandemie.
Am häufigsten steckten dahinter orthopädische Beschwerden etwa an Rücken oder Gelenken: Bei Männern wie Frauen entfielen 36 Prozent der Reha-Fälle auf solche Diagnosen. An zweiter Stelle folgten laut DRV psychische Erkrankungen (Frauen: 22, Männer: 13).