IN KÜRZE

von Redaktion

Mehr Bootsflüchtlinge kamen nach Britannien

London – Mehr als 41 000 Migranten haben 2025 mit kleinen Booten den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien überquert. Zwischen Jahresbeginn und dem 30. Dezember erreichten 41 472 Menschen von Frankreich aus das Vereinigte Königreich, wie Daten des britischen Innenministeriums am Mittwoch zeigten. Das ist die zweithöchste Zahl ankommender Migranten seit Beginn der Erhebung der Daten im Jahr 2018. Nur 2022 waren mehr Migranten über das Meer nach Großbritannien gekommen.

Israel entzieht Lizenz von Hilfsorganisationen

Tel Aviv – Ungeachtet von Protesten hat Israel dutzenden internationalen Hilfsorganisationen die Lizenzen entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Januar 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten nach Angaben des Außenministeriums bis März endgültig einstellen, dies betrifft auch Tätigkeiten im vom Krieg zwischen Israel und der Hamas weitgehend zerstörten Gazastreifen. Betroffen sind 37 Organisationen, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hatte Israels Vorgehen als „empörend“ bezeichnet.

Mehr Hinrichtungen in Saudi-Arabien

Riad – Die Zahl der Hinrichtungen in Saudi-Arabien hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr wurden dort 356 Menschen hingerichtet. Die Zahl der Hinrichtungen in Saudi-Arabien erreicht damit das zweite Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Beobachter erklären den starken Anstieg bei der Zahl der Hinrichtungen mit dem vor ein paar Jahren begonnenen „Krieg gegen Drogen“ in dem Königreich.

Nach Kabelschaden: Finnland setzt Schiff fest

Helsinki – Nach der Beschädigung eines Telekommunikationskabels am Grund der Ostsee hat die finnische Polizei ein Schiff beschlagnahmt. Das Schiff stehe im Verdacht, für die Beschädigung des Kabels im Finnischen Meerbusen verantwortlich zu sein, erklärte die Polizei am Mittwoch. Das vom finnischen Telekommunikationsunternehmen Elisa betriebene Kabel zwischen Helsinki und der estnischen Hauptstadt Tallinn war demnach am frühen Morgen beschädigt worden.

Zypern übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

Nikosia – Die Republik Zypern übernimmt am Donnerstag turnusmäßig die EU-Ratspräsidentschaft. Präsident Nikos Christodoulidis hat zwei Hauptziele für den halbjährigen Vorsitz seines Landes genannt: die strategische Autonomie der EU zu stärken und die EU der Region näherzubringen. Die Insel Zypern ist seit 1974 geteilt.

Artikel 3 von 11