Epstein: Neue Vorwürfe gegen Trump

von Redaktion

Mitarbeiter des Mar-a-Lago-Clubs sollen verliehen worden sein

Donald Trump und Epstein mit einer unbekannten Frau. © AFP

Washington – Junge Frauen, die in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren in Donald Trumps Club Mar-a-Lago arbeiteten, wurden als Spa-Mitarbeiterinnen zum nahegelegenen Anwesen des Sex-Straftäters Jeffrey Epstein „verliehen“. Wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) unter Berufung auf Ex-Mar-a-Lago-Mitarbeiter schreibt, sollten die jungen Frauen dort als Masseurinnen oder Kosmetikerinnen arbeiten. Heute weiß man: Epstein vergewaltigte Frauen, die ihn massierten, in großer Zahl.

Der Personal-Verleih sei jahrelang gelaufen, obwohl Trumps Angestellte sich untereinander vor Epsteins sexuellen Übergriffen gewarnt hätten. Das „WSJ“ schreibt zwar nicht, dass Trump persönlich von den Sex-Vorwürfen gewusst habe. Allerdings habe seine damalige Frau Maria Maples Trump schon 1995 vor Epstein gewarnt und ihn gebeten haben, nicht länger mit Epstein zu verkehren: „Mit dem stimmt etwas nicht“, soll Maples gesagt haben, die 1999 von Trump geschieden wurde.

Trump habe aber erst 2003 mit Epstein gebrochen, nachdem eine junge Kosmetikerin aus dem Mar-a-Lago-Spa von einem Termin bei Epstein zurückgekehrt sei und berichtet habe, er habe sie bedrängt. Nachdem dieser Vorfall gemeldet wurde, soll Trump ein Hausverbot für Epstein ausgesprochen haben. Anderen Berichten zufolge soll Trump wegen eines Streits um eine Immobilie mit Epstein gebrochen habe.

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt wies den Bericht als „beschämend“ zurück: „Egal wie oft diese Geschichte erzählt und wiederholt wird, die Wahrheit bleibt: Präsident Trump hat nichts falsch gemacht und Jeffrey Epstein aus Mar-a-Lago verwiesen, weil er ein Widerling war.“KR

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