Maduro zeigt sich offen für US-Gespräche

von Redaktion

Caracas – Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat sich inmitten der Spannungen mit den USA offen für eine Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten gezeigt. „Wo immer sie wollen und wann immer sie wollen“, sagte Maduro mit Blick auf mögliche Gespräche mit den USA über die Bereiche Drogenhandel, Öl und Migration.

Auf einen US-Angriff auf eine Hafenanlage angesprochen, der laut US-Präsident Donald Trump auf venezolanische Drogenboote abzielte, reagierte Maduro ausweichend. „Das könnte etwas sein, worüber wir in ein paar Tagen sprechen“, sagte Maduro auf die Frage, ob er den Angriff bestätige oder dementiere. Es wäre der erste bekannte US-Angriff an Land gegen den Drogenhandel.

Seit September greift die US-Armee immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden bereits mehr als 100 Menschen getötet.

Trump beschuldigt den linksnationalistischen Maduro seit Monaten, Drogenbanden zu kontrollieren und gezielt gegen die USA einzusetzen. Maduro wirft Trump vor, ihn stürzen zu wollen.

Unterdessen hat die Staatsführung in Venezuela zum Jahreswechsel dutzende politische Gefangene aus der Haft entlassen. Das Ministerium für Strafvollzug teilte mit, 88 Personen freigelassen zu haben, die im Zusammenhang mit Protesten nach den Präsidentschaftswahlen Ende Juli 2024 festgenommen worden waren.

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