IN KÜRZE

von Redaktion

London und Paris fliegen Luftangriff auf IS-Anlagen

Damaskus – Großbritannien und Frankreich haben britischen Angaben zufolge einen gemeinsamen Luftangriff auf eine Anlage der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien geflogen. Am späten Samstag habe die „Royal Air Force in einer gemeinsamen Operation mit Frankreich“ erfolgreich ein mutmaßliches unterirdisches Waffenlager des IS nördlich von Palmyra getroffen, erklärte das britische Verteidigungsministerium am frühen Sonntagmorgen. Das Gebiet sei „frei von jeglicher zivilen Besiedlung“ gewesen. Das zentralsyrische Palmyra war Mitte der 2010er Jahre zeitweise vom IS besetzt. Vor wenigen Wochen waren zwei US-Soldaten und ein Übersetzer mit US-Staatsangehörigkeit bei einem Angriff eines mutmaßlichen IS-Mitglieds in Palmyra getötet worden. Daraufhin griff die US-Armee mehr als 70 Ziele der Dschihadisten in Syrien an.

Sanierung von Schloss Bellevue steht bevor

Berlin – Wenige Monate vor dem geplanten Beginn der umfangreichen Sanierungsarbeiten am Berliner Amtssitz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stehen weder die Kosten noch der Zeitplan dafür fest. Das geht aus der schriftlichen Antwort der zuständigen Bundesbehörde auf eine Anfrage der dpa hervor. „Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ermittelt derzeit den Zeit- und Kostenrahmen der Baumaßnahmen“, heißt es darin. Wann dieser Zeit- und Kostenrahmen feststeht, lässt sich laut einer Sprecherin nicht sagen. Beides sei in Arbeit.

Umfrage: Union legt zu Jahresbeginn leicht zu

Berlin – Die Union hat laut einer Insa-Umfrage bundesweit leicht zugelegt, die AfD bleibt aber weiterhin stärkste Kraft. In der in Berlin veröffentlichten Erhebung für die „Bild am Sonntag“ gewannen CDU und CSU einen Prozentpunkt und kamen auf 25 Prozent. Die AfD lag unverändert bei 26 Prozent. Auch die SPD verharrte im Vergleich zur Vorgängerumfrage bei 14, ebenso die Linke bei elf Prozent. Die Grünen verloren einen Prozentpunkt und kamen auf elf Prozent. BSW und FDP sah die Umfrage jeweils bei vier Prozent.

Ärzte: Debatte über Maximalbehandlung

Berlin – Kassenärztechef Andreas Gassen wünscht sich eine Debatte über den Umgang mit schwerstkranken Menschen. „Das ist in der Tat ein sehr schwieriges Thema. Aber ich finde schon: Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, ob es womöglich einen gewissen Automatismus gibt, alle medizinischen und technischen Möglichkeiten maximal auszuschöpfen, auch wenn das nicht in jedem Einzelfall im Sinne der Patienten ist“, sagte Gassen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Im Einzelfall den Rat zu geben, noch vier Wochen zu Hause zu leben, anstatt noch sieben Wochen mit maximaler Apparatemedizin in der Klinik, erfordere auch Mut.

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