Zahl der Asylanträge in Deutschland halbiert

von Redaktion

Berlin – Im vergangenen Jahr sind in Deutschland wesentlich weniger Asylanträge gestellt worden. 2025 ging die Zahl der Erstanträge um rund 51 Prozent zurück, wie das Bundesinnenministerium am Sonntag in Berlin mitteilte. Sie sank von 229 751 im Jahr 2024 auf 113236 und halbierte sich damit. Im Vergleich zum Jahr 2023, als 329 120 Erstanträge gestellt worden waren, sank die Zahl sogar um rund 66 Prozent.

Die Zahl der Erst- und Folgeanträge sank von 2024 auf 2025 insgesamt um mehr als 82000 und damit um gut ein Drittel. Das Innenministerium begründete den Rückgang mit Zurückweisungen an den Grenzen, dem Aussetzen des Familiennachzugs und der Abschaffung der sogenannten Turboeinbürgerung – alles Maßnahmen der neuen Bundesregierung.

„Kontrolle, Kurs und klare Kante wirken. Wir ordnen mit Klarheit und Konsequenz das Migrationsgeschehen. Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen – wer Straftäter wird, muss gehen“, erklärte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). „Das klare Signal aus Deutschland heraus, dass sich die Migrationspolitik in Europa geändert hat, ist in der Welt angekommen.“

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