IN KÜRZE

von Redaktion

Bayern-Umfrage: CSU bei 39 Prozent

München – In Bayern liegt die CSU von Ministerpräsident Markus Söder einer Umfrage zufolge bei 39 Prozent. Zweitstärkste Partei wäre die AfD mit 19 Prozent, wenn am Sonntag der Landtag gewählt werden würde, ermittelte GMS für Sat1. Die Freien Wähler um Hubert Aiwanger lägen mit zwölf Prozent auf dem dritten Platz, dicht gefolgt von den Grünen (11). Die SPD liegt bei nur sechs Prozent. Die Linke (3), FDP und BSW (je 2) blieben draußen. Die Zufriedenheit mit Söder sinkt: 47 Prozent halten ihn für einen guten Ministerpräsidenten, 45 Prozent nicht.

Morddrohung gegen Büttner

Potsdam – Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner hat eine Morddrohung erhalten. Beim Landtag in Potsdam ging am Montag ein anonymer Brief mit einer Morddrohung und Beschimpfungen gegen Büttner ein, wie die Landtagsverwaltung am Dienstag mitteilte. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Zuvor hatten Unbekannte auf Büttners Wohngrundstück in Templin im Landkreis Uckermark einen Schuppen in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz ermittelt auch in diesem Fall.

Sicherheitspanne bei der Bundeswehr

Annaburg – Am 1. Dezember kam es am Stützpunkt des neuen Raketenabwehrsystems Arrow 3 im Brandenburgischen Annaburg zu einer Sicherheitspanne. Drei Drohnen sollen über der Radaranlage des Waffensystems gekreist haben, wie WDR und NDR jetzt berichteten. Das Schnelle Reaktionselement Heer sei sofort eingesetzt worden und hatte die Freigabe, eine der Drohnen abzuschießen. Der Versuch sei aber gescheitert.

31 Flüchtlinge vor der Küste Gambias ertrunken

Banjul – Bei einem Bootsunglück vor der Küste Gambias am Silvesterabend sind nach jüngsten Angaben der Regierung mindestens 31 Flüchtlinge ertrunken. 15 Leichen seien in Gambia und 16 weitere im Nachbarland Senegal geborgen worden. Zuvor war von mindestens sieben Todesopfern die Rede gewesen. Das mit mehr als 200 Migranten besetzte Boot war in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar in der Nähe der Region North Bank in Seenot geraten.

Fall Epstein: Millionen Akten nicht veröffentlicht

Washington – Zweieinhalb Wochen nach dem Ablauf einer gesetzlich festgelegten Frist zur Freigabe sämtlicher Unterlagen zu dem verstorbenen Sexualverbrecher Jeffrey Epstein sind nach Angaben des US-Justizministeriums noch mehr als zwei Millionen Akten nicht veröffentlicht. Demnach wurden bislang 12 285 Dokumente mit einem Umfang von mehr als 125 000 Seiten veröffentlicht – weniger als ein Prozent der derzeit noch in der Prüfung befindlichen Akten.

Artikel 8 von 11