Grönland: Trump schließt Militäreinsatz nicht aus
Washington – US-Präsident Donald Trump schließt offenbar einen Militäreinsatz zur Übernahme Grönlands nicht aus. „Der Präsident und sein Team diskutieren derzeit eine Reihe von Möglichkeiten, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und natürlich ist für den Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs immer eine Option“, erklärte seine Sprecherin. US-Außenminister Marco Rubio soll laut US-Medien gesagt haben, dass Trump einen Kauf Grönlands von Dänemark bevorzugt. Für kommende Woche kündigte er ein Treffen mit Vertretern Dänemarks an.
Woidke sagt Urlaub nach Koalitionsbruch ab
Potsdam – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat nach dem Aus der Koalition mit dem BSW seine Urlaubspläne abgebrochen. „Der Ministerpräsident hat seinen lange geplanten Urlaub abgesagt und wird seinen Amtsgeschäften nachkommen“, sagte Regierungssprecherin Ines Filohn. Woidke hatte die Koalition am Dienstag aufgrund anhaltenden Streits im BSW beendet. Sein anschließender Urlaub hatte für Kritik gesorgt.
De Masi geht gegen von der Leyen vor Gericht
Luxemburg – BSW-Chef Fabio De Masi zieht im Streit mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor den Europäischen Gerichtshof. Grund ist eine aus De Masis Sicht unzureichende Auskunft über ihre Kontakte zu Rüstungskonzernen. De Masi verlangte demnach im März 2025 Auskunft über alle Kontakte von der Leyens mit Rüstungsherstellern seit Mitte 2024, also Treffen, Telefonate, Videokonferenzen, E-Mails und Briefwechsel. Die Antwort vom Oktober 2025 war aus seiner Sicht zu spät und zu allgemein.
Syrische Armee beschießt kurdisches Stadtviertel
Aleppo – Nach Gefechten mit kurdischen Kämpfern hat die syrische Armee die kurdisch kontrollierten Stadtviertel der Großstadt Aleppo beschossen. Wie die afp aus der Stadt berichtet, feuerte die Armee Artilleriegeschosse ab. Zuvor hatte die Armee zwei Stadtteile zu militärischem Sperrgebiet erklärt. Tausende Menschen, darunter Familien mit Kindern, ergriffen die Flucht.
Deutschland erkennt Mini-Staat Niue an
Berlin – Deutschland erkennt die kleine Südsee-Insel Niue als eigenen Staat an. Das Bundeskabinett beschloss die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Der Schritt sei ein Signal für eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem sogenannten blauen Kontinent, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Die pazifischen Inselstaaten und deren Regionalorganisation seien etwa beim Thema Klimaschutz enge Partner. Niue hat 1700 neuseeländische Staatsbürger und liegt rund 4500 Kilometer östlich der australischen Küste.