IN KÜRZE

von Redaktion

Bericht: Schulze soll Haseloff beerben

Magdeburg – Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Landeswirtschaftsminister Sven Schulze, will sich nach Informationen der „Mitteldeutschen Zeitung“ Ende Januar im Landtag der Wahl zum Ministerpräsidenten stellen. Der derzeitige Amtsinhaber Reiner Haseloff (CDU) wolle zuvor den Posten aufgeben. Er tritt bei der Wahl am 6. September nicht mehr an. Derzeit regiert Haseloff mit einer Koalition aus CDU, SPD und FDP. Schulze ist Wirtschaftsminister in seinem Kabinett.

Friedensgeste: Venezuela will Häftlinge freilassen

Caracas – Venezuelas Regierung hat die Freilassung einer großen Zahl venezolanischer und ausländischer Gefangener angekündigt. Dies sei eine Geste „auf der Suche nach Frieden“, sagte Parlamentspräsident Jorge Rodríguez am Donnerstag. Um welche und wie viele Häftlinge es sich genau handelt, teilte er nicht mit. Die US-Regierung und die venezolanische Opposition fordern bereits seit Längerem die Freilassung politischer Gefangener.

Hunderttausende Ukrainer ohne Strom

Saporischschja – Russische Angriffe haben in der Nacht zu massiven Stromausfällen im Süden der Ukraine geführt. Die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja waren nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums fast vollständig von der Stromversorgung getrennt. Noch etwa 800 000 Verbraucher waren demnach am Morgen im Gebiet Dnipropetrowsk davon abgeschnitten.

Iran im Aufruhr: Großdemo in Teheran

Teheran – Seit fast zwei Wochen demonstrieren Menschen im Iran gegen das Mullah-Regime. Am Donnerstag kam es in der Hauptstadt Teheran zum Massenprotest. In vielen Stadtteilen ertönte der Ruf „Tod dem Diktator“. Bei den Protesten wurden nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) bislang mindestens 45 Demonstranten getötet, darunter acht Minderjährige. Die Organisation NetBlocks teilte mit, die Behörden hätten das Internet gesperrt, das Land befinde sich in einem „Internet-Blackout“.

Gefechte in Aleppo: Ausgangssperre verhängt

Aleppo – In Syrien haben die Behörden angesichts der andauernden Gefechte in Aleppo in mehreren Vierteln der Großstadt eine Ausgangssperre verhängt. Medienberichten zufolge flohen rund 16 000 Menschen aus der Stadt, es gab mindestens 17 Todesopfer.

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