Kurden verweigern Abzug aus Aleppo

von Redaktion

Aleppo – Nach der Verkündung einer Waffenruhe durch die syrische Übergangsregierung in der Großstadt Aleppo haben kurdische Kämpfer den Abzug aus umkämpften Stadtteilen verweigert. „Wir haben beschlossen, in unseren Bezirken zu bleiben und sie zu verteidigen“, teilte der Gemeinderat der bislang kurdisch kontrollierten Viertel Scheich Maksud und Aschrafijeh am Freitag mit. Jede Form der „Kapitulation“ werde abgelehnt.

Bei den schwersten Kämpfen in Aleppo seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 hatten sich Truppen der islamistischen Übergangsregierung und kurdische Kämpfer seit Dienstag Gefechte geliefert. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld für die Gewalteskalation, bei der mindestens 21 Menschen getötet wurden.

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