Trump blufft längst nicht mehr

von Redaktion

Drohungen an Iran

Es scheint inzwischen nicht mehr die Frage zu sein, ob das theokratische Regime in Teheran stürzt – sondern nur noch wann das passiert. Die Geschichte hat gezeigt, dass sich fast alle Diktaturen irgendwann dem Willen der Bürger beugen müssen, wenn diese auf die Barrikaden gehen – man denke dabei nur an die Beispiele in Osteuropa und in der „Deutschen Demokratischen Republik“, an der aber auch gar nichts „demokratisch“ war.

Die Abschaltung der Sozialen Medien im Iran und das Lahmlegen des Telefonnetzes könnten den Umsturztrend sogar noch beschleunigen. Denn wenn Menschen nicht einmal mehr das Internet nutzen können, gehen sie vielleicht erst recht auf die Straße.

Dass nun auch noch US-Präsident Donald Trump die wankenden Mullahs davor gewarnt hat, ein Blutbad anzurichten, ist ein lobenswerter Vorgang, dem sich auch die Europäische Union vollständig anschließen sollte. Denn die Maduro-Verhaftung mitten in Venezuela und die Bombardierung der Nuklearfabriken im vergangenen Jahr im Iran haben gezeigt, dass Trump den Status des Bluffens längst verlassen hat.

Für die Welt hätte ein Fall der Mullah-Diktatur im Iran übrigens noch weitere positive Folgen: Terrorgruppen wie die Hamas und Hisbollah würden ihren Hauptsponsor verlieren, und Wladimir Putins Russland hätte in der Region wohl auch keinen Partner mehr.REDAKTION@OVB.NET

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