Holetschek stichelt gegen Mehring

von Redaktion

Kloster Banz – Es ist die nächste kleine Gemeinheit in einem am Montag entbrannten Koalitionsstreit in Bayern. Nachdem sich Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) einen Schlagabtausch mit Finanzminister Albert Füracker (CSU) geliefert hat, meldet sich am Dienstag der Chef der CSU-Landtagsfraktion zu Wort. Er könne „dem bayerischen Digitalminister nur raten, sich an der Agenda des Bundesministers zu orientieren – die ist nämlich hervorragend“, so Klaus Holetschek, während des Besuchs von Carsten Wildberger bei der Fraktionsklausur. Dass ein hochrangiger bayerischer Koalitionspolitiker einem Minister der eigenen Regierung rät, nach Berlin zu schauen, ist zumindest ungewöhnlich. Der Anlass für den Streit von Füracker und Mehring waren die bayerischen Überlegungen zur Zusammenführung bestehender Vertragslizenzen mit dem US-Konzern Microsoft. Mehring fordert angesichts der geopolitischen Lage eine Neubewertung. Füracker betonte, es gehe lediglich um die Optimierung bestehender Verträge. HOR

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