Bayern zahlt 11,7 Milliarden in Finanzausgleich

von Redaktion

München/Berlin – Der umstrittene Länderfinanzausgleich ist im vergangenen Jahr auf rund 20 Milliarden Euro angewachsen. Mit Abstand größter Einzahler war wieder einmal Bayern, der Freistaat steuerte fast 60 Prozent der Einnahmen bei und zahlte damit im Vergleich zum Vorjahr knapp 6,5 Prozent mehr ein. Mehr als 14 Milliarden Euro flossen nach Ostdeutschland und Berlin. Dies geht aus einer ersten Berechnung des bayerischen Finanzministeriums hervor. „Unsere düsteren Vorahnungen haben sich bestätigt: Bayern muss nach unseren ersten Schätzungen mit rund 11,7 Milliarden Euro für 2025 erneut eine neue Rekordlast stemmen“, sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU). „So kann es nicht weitergehen.“

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