An Nato-Generalsekretär Mark Rutte scheiden sich die Geister. Einerseits ist er umstritten wegen seiner Trump-Schmeichelei. Er nennt ihn „Daddy“, biedert sich per SMS an („kann es kaum erwarten, Dich zu treffen“) und kopiert die Angewohnheit, wichtige Passagen in Versalien zu schreiben. Er macht sich (und die Nato) klein, damit sich der Andere groß fühlt. Andererseits sprechen die Resultate für Rutte. Die Nato-Länder haben ihre Verteidigungsausgaben massiv erhöht, und in Davos war er es, der Trump (vorerst) zur Räson brachte.