IN KÜRZE

von Redaktion

Linke: Mitglieder seit 2025 mehr als verdoppelt

Berlin – Die Linkspartei hat einen deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnet und zugleich ihre Mitgliederstruktur stark verändert. Zum Ende des vergangenen Jahres zählte die Partei insgesamt 123 126 Mitglieder – Ende 2024 hatte sie noch 58 532 Mitglieder gemeldet. Damit hat sich die Zahl mehr als verdoppelt, zudem wurden die Mitglieder im Schnitt jünger und weiblicher. Demnach gab es zwischen 2018 und 2023 einen beinahe kontinuierlichen Abwärtstrend, der Ende 2023 endete. Im vergangenen Jahr erfuhr die Partei nach eigenen Angaben einen besonders starken Zulauf.

China: Ermittlungen gegen ranghohe Militärs

Peking – Chinas Nationale Volksarmee wird von einem Korruptionsskandal erschüttert. Wie das Verteidigungsministerium in Peking am Samstag mitteilte, wird gegen den stellvertretenden Vorsitzenden der mächtigen Zentralen Militärkommission, Zhang Youxia, sowie gegen den ranghohen Militär-Vertreter Liu Zhenli wegen „ernsthafter Disziplinarvergehen“ ermittelt. Diese Formulierung wird in China üblicherweise genutzt, um Korruption zu umschreiben.

Israel gab USA Beweise für Hinrichtungen im Iran

Tel Aviv – Israel hat den USA laut einem Medienbericht Geheimdienstinformationen über Hinrichtungen von Demonstranten im Iran übermittelt. Dadurch sei die US-Führung an belastende Beweise gegen die Führung in Teheran gelangt, berichtete die Zeitung „Israel Hajom“. Die Sorge vor einem neuen Krieg ist jüngst gestiegen, auch weil die USA starke Militärkräfte in der Region zusammenziehen.

Neue Polizeibehörde für Großbritannien

London – Großbritannien plant die Gründung einer neuen Polizeibehörde zur Bekämpfung schwerer Verbrechen. Der Nationale Polizeidienst NPS – eine Art britisches FBI – soll künftig Verbrechen wie Terrorismus, Betrug und organisierte Kriminalität bekämpfen und dabei modernste Technik einsetzen, wie die Nachrichtenagentur PA und andere britische Medien unter Berufung auf Innenministerin Shabana Mahmood berichten.

Irak will neuen Präsidenten wählen

Bagdad – Das irakische Parlament will am Dienstag einen neuen Staatspräsidenten wählen – und damit auch die Ernennung eines neuen Regierungschefs einleiten. Parlamentspräsident Haibat al-Halbussi kündigte am Sonntag für Dienstag eine Sitzung zur Wahl des Staatsoberhaupts an, wie die staatliche Nachrichtenagentur INA berichtete. Der neue Präsident hat dann 15 Tage Zeit, einen Ministerpräsidenten zu nominieren. Es wird erwartet, dass der frühere Regierungschef Nuri al-Maliki in das Amt zurückkehrt.

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