Stuttgart – Reformgruppen in der katholischen Kirche fordern, dass auf der Abschlusssitzung des Synodalen Wegs von morgen bis Sonntag die Umsetzung von Reformbeschlüssen vorangetrieben wird. Auch für die Bischofskonferenz Ende Februar, auf der ein neuer Vorsitzender gewählt wird, bauen sie auf Unterstützung der Mitbestimmung. „Die Bischöfe hätten ein ernsthaftes Problem, wenn sie das platzen ließen“, warnte Dorothee Sandherr-Klemp von der Katholischen Deutschen Frauenbunds. Wenn es von Rom eine Absage an den Synodalen Weg gäbe, wäre das für Christian Weisner (Dachau) von „Wir sind Kirche“ eine Katastrophe. Katharina Hubrich („Maria 2.0“) hofft auf Fortschritte: „Die Mauer ist auch an einem Tag gefallen“. Dass der Kölner Kardinal Woelki und der Regenburger Bischof Voderholzer nicht zur Sitzung kommen, wurde als Zeichen der Verweigerung gewertet. CM