IN KÜRZE

von Redaktion

Trump droht dem Iran mit Militärschlag

Washington/Teheran – Der Iran und US-Präsident Donald Trump gehen erneut auf Konfrontationskurs. Im Mittelpunkt steht diesmal das iranische Atomprogramm. Trump schrieb auf Truth Social: „Hoffentlich wird der Iran schnell an den Verhandlungstisch kommen und ein faires und gerechtes Abkommen aushandeln – KEINE ATOMWAFFEN –, das für alle Parteien gut ist.“ Andernfalls drohte er mit einem militärischen Eingreifen wie in Venezuela. Irans Atomchef Mohamed Eslami wies Trumps Forderungen zurück.

Korruption: Südkoreas Ex-First-Lady verurteilt

Seoul – Südkoreas ehemalige First Lady Kim Keon Hee ist wegen Bestechung zu einer Gefängnisstrafe von 20 Monaten verurteilt worden. Das zentrale Bezirksgericht Seoul sah es als erwiesen an, dass die Ehefrau von Ex-Präsident Yoon Suk Yeol mehrere Luxusgeschenke angenommen und ihre Position zur persönlichen Bereicherung missbraucht hat. Von einem weiteren Vorwurf der Aktienmanipulation wurde die 53-Jährige freigesprochen.

US-Abgeordnete Omar in Minneapolis angegriffen

Minneapolis – Die prominente demokratische US-Abgeordnete Ilhan Omar ist bei einem Auftritt in Minneapolis von einem Mann aus dem Publikum angegriffen worden. Omar forderte angesichts des brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte des Bundes in der Stadt gerade den Rücktritt von Heimatschutzministerin Kristi Noem, als der unbekannte Täter plötzlich aufstand, auf sie zuging und sie mit einer nicht zu erkennenden Substanz anspritzte. Sicherheitskräfte überwältigten den Mann und führten ihn dann aus dem Raum.

Einigung auf Koalition in den Niederlanden

Den Haag – Knapp drei Monate nach der Parlamentswahl in den Niederlanden haben die linksliberale D66 und die zwei Mitte-Rechts-Parteien VDD und CDA eine Einigung bei den Koalitionsverhandlungen erzielt. Die Details der Einigung würden am Freitag bekannt gegeben werden, erklärten die Parteichefs. Die D66 hatte die Wahl am 29. Oktober mit einem knappen Vorsprung vor der PVV von Rechtspopulist Geert Wilders gewonnen. Zusammen mit VDD und CDA hat sie nur 66 Sitze im Parlament, für eine Mehrheit sind 76 Sitze nötig.

Geplatzter Asylpakt: Ruanda zieht vor Gericht

Kigali – Das geplatzte Asylabkommen zwischen Ruanda und Großbritannien hat möglicherweise weitreichende Folgen. Ruanda hat beim Ständigen Schiedsgerichtshof in Den Haag Beschwerde mit dem Argument eingereicht, Großbritannien habe die finanziellen Vereinbarungen der „Migrationspartnerschaft“ verletzt. Laut BBC fordert Ruandas Regierung Zahlungen in Höhe von 100 Millionen Pfund (115 Millionen Euro).

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