Bahnschäden in Italien: Sabotage vermutet

von Redaktion

Rom – Nach den Schäden auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn zu Beginn der Olympischen Winterspiele deutet nach Angaben der Regierung alles auf Sabotage hin. In einer Mitteilung des Verkehrsministeriums unter Leitung von Vize-Regierungschef Matteo Salvini war von „schweren Sabotageakten“ die Rede. In die Ermittlungen hat sich auch eine Anti-Terror-Einheit eingeschaltet.

Salvini selbst sprach von einem Attentat. Ob es sich tatsächlich um gezielte Sabotage handelt, ist noch nicht geklärt. An drei Stellen des Bahnnetzes waren am Samstag Beschädigungen entdeckt worden, was für erhebliche Behinderungen sorgte. Die Vorfälle erinnern an ähnliche Vorkommnisse zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris. Damals hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt.

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