IN KÜRZE

von Redaktion

AfD-Wahlhelfer mit Reizgas attackiert

Tübingen – In Tübingen in Baden-Württemberg sind zwei Wahlhelfer der AfD mit Reizgas attackiert und leicht verletzt worden. Sie wurden in der Nacht zum Sonntag beim Aufhängen von Wahlplakaten der Partei von einer achtköpfigen Gruppe bedrängt, wie die Polizei mitteilte. Nach einem kurzen Wortwechsel seien die beiden Wahlhelfer im Alter von 21 Jahren und 54 Jahren aus der Gruppe heraus mit Pfefferspray besprüht worden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Festnahmen nach Attentat auf General

Moskau – Zwei Tage nach dem Attentat auf den stellvertretenden Chef des russischen Militärgeheimdienstes präsentieren die Ermittler zwei Festnahmen. Nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB wurde der Täter in Dubai (VAE) festgenommen und nach Russland überstellt. Ein Komplize sei in Moskau festgenommen worden, eine weitere Komplizin sei in die Ukraine geflohen. Russland macht die Ukraine für das Attentat verantwortlich.

Orban: Ukraine tritt auf wie unser Feind

Budapest – Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat die von Russland angegriffene Ukraine als „Feind“ bezeichnet. „Die Ukrainer müssen damit aufhören, in Brüssel dauernd zu verlangen, dass Ungarn von der billigen russischen Energie abgeschnitten wird“, sagte der Rechtspopulist in einer Wahlkampfrede. „Solange die Ukraine das tut, ist sie unser Feind.“ Orban gilt als engster Putin-Verbündeter in der EU. Sein Land ist stark von russischem Gas und Erdöl abhängig.

Trumps Friedensrat tagt zu Gaza

Washington – Der sogenannte Friedensrat von US-Präsident Donald Trump zur Beilegung globaler Konflikte soll US-Medienberichten zufolge erstmals am 19. Februar in Washington zusammenkommen. Das Weiße Haus wolle das Treffen von Spitzenpolitikern der beteiligten Staaten nutzen, um die Umsetzung der zweiten Phase des Friedensprozesses im Gazastreifen voranzubringen. Ziel sei auch, Geld für den Wiederaufbau des vom Krieg weitgehend zerstörten Küstenstreifens einzuwerben.

Portugiesen wählen neuen Präsidenten

Lissabon – Der Sozialist António José Seguro oder der Rechtspopulist André Ventura: In Portugal hat am Sonntag eine Stichwahl über den künftigen Präsidenten stattgefunden. Dabei galt der moderate Sozialist Seguro als klarer Favorit. Die Wahllokale schließen um 20 Uhr. Wegen eines Sturmtiefs, das Portugal am Wochenende traf, beschlossen 14 Wahlkreise mit insgesamt rund 32 000 Wahlberechtigten die Stimmabgabe um eine Woche zu verschieben. Der Nachfolger des derzeitigen Staatschefs Marcelo Rebelo de Sousa soll sein Amt Anfang März antreten.

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