München – Während bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag harte Politik verhandelt wird, trifft sich die AfD im Landtag zum „Weißwurstfrühstück in entspannter Atmosphäre“. Ehrengast ist der Thüringer Björn Höcke. Ausschließlich AfD-Gäste sind eingeladen.
Als Höcke 2020 zuletzt im Maximilianeum war konnte Landtagspräsidentin Ilse Aigner den Besuch zwar nicht verhindern. Sie hieß den rechtsextremen Politiker aber ausdrücklich „nicht willkommen“. Diesmal äußert sie sich nicht. Dafür mahnt die Landtagsverwaltung zur Einhaltung grundlegender Regeln. Sollte sich herausstellen, dass die AfD-Fraktion gegen die Hausordnung verstoßen habe, werde das „Konsequenzen nach sich ziehen“.
Das kommt nicht von ungefähr: Wo Höcke ist, ist eine Grenzüberschreitung oft nicht weit. Zuletzt hatte er etwa die SA-Parole „Alles für Deutschland“ benutzt. Das Maximilianeum ist nicht Höckes einzige Station in Bayern. Am Sonntag wird er bei einer AfD-Veranstaltung im Allgäu auftreten.