Schah-Sohn Pahlavi will den Iran nicht regieren

von Redaktion

München – Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, strebt im Falle eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. „Ich habe keine persönlichen Ambitionen. Ich strebe nicht nach Macht. Ich möchte keine Krone auf dem Kopf oder einen Titel“, sagte der 65-Jährige am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er wolle das Land so weit bringen, dass die Menschen ihre erste demokratische Regierung wählen könnten. „Das ist für mich das Ziel und die Erfüllung meiner Lebensaufgabe.“

Pahlavi rief alle Oppositionellen im Iran dazu auf zusammenzustehen: „Wenn man die Zukunft des Iran betrachtet, können wir heute alle Verbündete für ein gemeinsames Ziel sein, nämlich die Befreiung und die säkulare Demokratie als Alternative zu dieser diktatorischen Herrschaft.“

Im Gespräch mit der „Bild“ forderte Pahlavi die USA zu einem Militärschlag gegen das iranische Mullah-Regime auf. Derweil erhöhte US-Präsident Donald Trump die Drohkulisse: Er schickte einen weiteren Flugzeugträger-Verband in den Nahen Osten. Laut US-Medien handelt es sich um den Flugzeugträger „U.S.S. Gerald R. Ford“, den modernsten der US-Marine.

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