Venezuela: Machado verteidigt Trump

von Redaktion

Nur per Video zur Siko zugeschalten: María Corina Machado. © Murat/dpa

München – Der erste US-Regierungsvertreter, der nach der Entführung von Nicolás Maduro in die USA nach Venezuela kam, war US-Energieminister Chris Wright, der mit Maduros Vize-Regierungschefin Delcy Rodríguez einen großen Öl-Deal schloss: Die USA haben fünf großen Ölkonzernen Lizenzen zur Wiederaufnahme von Geschäften in Venezuela erteilt. Das seit 2019 geltende US-Ölembargo gegen Venezuela sei „im Grunde beendet“, so Wright. Trotz dieses Deals mit dem alten Regime vertraut Oppositionsführerin María Corina Machado weiter darauf, dass der Sturz der linken Regierung nah sei: „Wir sind an der Schwelle zum Sieg, weil wir die Unterstützung der USA haben“, sagte die Friedensnobelpreisträgerin, die per Video zur Siko zugeschalten wurde. Es liege nicht nur wegen Energie und Handel, sondern auch wegen der vielen Flüchtlinge aus Venezuela im US-Interesse, auf einen Regierungswechsel in Venezuela zu setzen, so Machado.KR

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