Budapest – Von München nach Budapest: US-Außenminister Marco Rubio hat bei einem Besuch in Ungarn die engen Beziehungen beider Länder hervorgehoben. Diese seien auf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Staatschefs beider Länder zurückzuführen, sagte er auf einer Pressekonferenz mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán. Beide pflegten „ein sehr, sehr enges persönliches Verhältnis und Arbeitsverhältnis“.
Mit dem Amtsantritt Trumps zu Beginn des Vorjahres habe ein „goldenes Zeitalter“ in den ungarisch-amerikanischen Beziehungen begonnen, pflichtete ihm Orbán bei. Der ungarische Rechtspopulist hatte bereits vor Trumps erstmaliger Wahl zum US-Präsidenten 2016, damals als einziger Regierungschef eines EU-Landes, seine vorbehaltlose Unterstützung für Trump erklärt. Orbán will am Donnerstag an der ersten Sitzung des von Trump gegründeten „Friedensrates“ teilnehmen. Das Gremium soll die Nachkriegsordnung im Gazastreifen überwachen. Viele europäische Staaten – auch Deutschland – sehen im „Friedensrat“ eine Konkurrenz zur Uno und nehmen nicht teil.
Rubio war am Wochenende bei der Sicherheitskonferenz aufgetreten. Im Anschluss reiste er zunächst in die slowakische Hauptstadt Bratislava. Auch der dortige Ministerpräsident Robert Fico gilt als starker Trump-Sympathisant.