„Konstruktive Stimmung“ zwischen USA und Iran

von Redaktion

Genf – Die Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran gehen in eine entscheidende Phase. Vertreter beider Staaten kamen gestern in Genf für eine dritte Runde zusammen. Bei den Verhandlungen unter Vermittlung des Golfstaats Oman geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.

Omans Außenminister Badr al-Bussaidi traf sich vor den Gesprächen mit dem amerikanischen Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Sie hätten „Perspektiven und Vorschläge der iranischen Seite“ und Antworten der US-Seite dazu besprochen, teilte das omanische Außenministerium anschließend mit. Al-Bussaidi sagte demnach, die Gesprächspartner seien „entschlossen“ und die Stimmung sei „konstruktiv“. Der Oman sei dabei „auf beispiellose Weise offen für neue und kreative Ideen und Lösungen“.

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