IN KÜRZE

von Redaktion

Drohne über Schweden wahrscheinlich russisch

Malmö – Eine am Mittwoch über schwedischen Hoheitsgewässern nahe einem französischen Flugzeugträger gesichtete Drohne ist laut Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson wahrscheinlich russisch gewesen. Am Donnerstag hatte das schwedische Militär mitgeteilt, eine mutmaßliche Drohne im Öresund gesichtet und gestört zu haben. Danach sei der Kontakt zu der Drohne abgerissen. Schwedens Verteidigungsminister Pål Jonson sagte zuvor, dass sich gleichzeitig ein russisches Militärschiff in der Meerenge zwischen Schweden und Dänemark befand.

Ungarn: Umfrage-Schock für Orbáns Fidesz

Budapest – Laut einer neuen Umfrage vor den Parlamentswahlen in Ungarn könnte es für Regierungschef Viktor Orbán eng werden. Demnach liegt die Tisza-Partei des Oppositionellen Péter Magyar mit 55 Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die demnach auf 35 Prozent kommt. Orbán machte sich daraufhin über den Chef des Umfrage-Instituts lustig und ließ über ein regierungsnahes Meinungsinstitut andere Umfragewerte veröffentlichen, wonach Fidesz mit fünf Prozentpunkten Vorsprung führt. In Ungarn wird am 12. April ein neues Parlament gewählt.

Trump spricht von „Übernahme“ Kubas

Washington – Inmitten verschärfter Spannungen hat US-Präsident Donald Trump eine „freundliche Übernahme“ des kommunistisch regierten Kubas ins Spiel gebracht. „Sie haben kein Geld, sie haben momentan überhaupt nichts. Aber sie sprechen mit uns, und vielleicht werden wir eine freundliche Übernahme Kubas vornehmen“, sagte Trump am Freitag.

Pipeline-Streit: Selenskyj und Fico treffen sich

Kiew – Im Streit um Öllieferungen aus Russland haben der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der slowakische Regierungschef Robert Fico ein Treffen vereinbart. Fico erklärte, Selenskyjs Einladung in die Ukraine angenommen zu haben. Ein Termin für das Treffen wurde zunächst nicht genannt. Die Slowakei ist von russischen Ölimporten abhängig und wirft der Ukraine vor, Reparaturen an der Druschba-Pipeline zu verzögern, durch die russisches Öl über ukrainisches Territorium Richtung Slowakei und Ungarn geleitet wird.

Brandenburg steht vor rot-schwarzer Regierung

Potsdam – Knapp zwei Monate nach dem Bruch der SPD-BSW-Koalition steht Brandenburg vor einer neuen rot-schwarzen Regierung. SPD und CDU wollen am Mittwoch ihren gemeinsamen Koalitionsvertrag vorstellen, wie SPD-Generalsekretär Kurt Fischer am Freitag bestätigte. Nach dpa-Informationen gelten keine größeren bisherigen Konfliktfelder mehr als offen. Die neue Koalition war nötig, weil das Bündnis aus SPD und BSW Anfang Januar zerbrochen war.

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