IN KÜRZE

von Redaktion

„Schutz legitimer Rechte“: China unterstützt den Iran

Peking – Chinas Außenminister Wang Yi hat dem Iran die politische Unterstützung Pekings angesichts der US-israelischen Angriffe zugesichert. Peking unterstütze den Iran „bei der Verteidigung seiner Souveränität, Sicherheit, territorialen Integrität und nationalen Würde“ sowie „beim Schutz seiner legitimen Rechte und Interessen“.

Israel: Anschläge in Deutschland möglich

Berlin – Israels Botschafter Ron Prosor hält nach den Angriffen auf den Iran Racheakte der iranischen Führung auf deutschem Boden für möglich. „Ich halte bei diesen Terroristen alles für möglich“, sagte Prosor. „Das heißt, wir müssen uns darauf gut vorbereiten, immer mit einem offenen Auge schlafen.“ Prosor bedankte sich zudem bei Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) für die Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen an jüdischen Einrichtungen in Deutschland.

AfD-Fraktionsvize muss Personalposten abgeben

Berlin – Im Zusammenhang mit der umstrittenen Vergabe von Parlamentsjobs muss AfD-Fraktionsvize Stefan Keuter seine Verantwortung als Personalchef der Fraktion abgeben. Der Vorstand der AfD-Fraktion habe die Zuständigkeit für die Personalabteilung von Keuter auf den Parlamentarischen Geschäftsführer Peter Felser übertragen, teilte die Fraktion mit. Keuter war durch einen „T-Online“-Bericht in den Fokus geraten, wonach er seine Freundin in seinem Bundestagsbüro beschäftige. Co-Partei- und Fraktionschefin Alice Weidel hatte danach gesagt, Keuter habe bis kommenden Montag Zeit, dem Fraktionsvorstand mitzuteilen, welche Konsequenzen er daraus ziehe.

Massaker an Zivilisten im Südsudan

Juba – Im Südsudan sind bei Angriffen auf mehrere Dörfer nach Angaben lokaler Beamter mindestens 169 Menschen getötet worden. Unbekannte bewaffnete Gruppen seien am Sonntag in Ortschaften im Verwaltungsbezirk Ruweng, der im Norden des Landes an den Sudan grenzt, eingefallen, sagte James Monyluak Mijok, der Informationsminister des Bezirks, der Deutschen Presse-Agentur. Unter den Todesopfern befänden sich demnach Kinder, Frauen und ältere Menschen sowie Sicherheitskräfte.

Milei will Argentinien umfassend reformieren

Buenos Aires – Argentiniens Präsident Javier Milei hat ein weitreichendes Reformprojekt für das südamerikanische Land angekündigt. Mit 90 Reformen strebe er eine „Neugestaltung“ Argentiniens „für die nächsten 50 Jahre“ an, sagte Milei am Sonntag (Ortszeit) in seiner Jahresansprache vor dem argentinischen Parlament in Buenos Aires. Die Reformen sollen demnach die Wirtschaft, Steuern, das Strafrecht, das Wahlsystem, Bildung, die Justiz und die Verteidigung betreffen.

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