Russlands Zentralbank klagt gegen EU

von Redaktion

Brüssel/Moskau – Die russische Zentralbank verklagt die EU wegen der dauerhaften Festsetzung russischen Vermögens. Die EU habe mit dem Schritt gegen ihre eigenen Regularien verstoßen, argumentiert die russische Zentralbank. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, man sei von der Rechtmäßigkeit der Maßnahme vollkommen überzeugt. Die EU hatte im Dezember beschlossen, eine Rückübertragung von festgesetzten Mitteln nach Russland unbefristet zu verbieten. 25 der 27 Mitgliedstaaten stimmten dafür. Dagegen votierten Ungarn und die Slowakei. Laut EU geht es um mehr als 200 Milliarden Euro. DPA

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