Berlin – Deutschland treibt die Planungen für Rückführzentren in Drittstaaten voran. Dafür hat Deutschland mit den Niederlanden, Dänemark, Österreich und Griechenland am Donnerstag beim Innenministerrat final einen konkreten Fahrplan beschlossen. „Aus Europa heraus müssen Rückführungen wirksam durchgesetzt werden“, sagt der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) der „Bild“. „Mit ‚Return Hubs‘ (Rückkehrzentren) sollen neue Möglichkeiten geschaffen und ein klares Signal für mehr Rückführungen gesendet werden.“ Der Plan: Ausreisepflichtige Migranten sollen künftig in Rückkehrzentren in Drittstaaten überstellt werden. Anschließend soll die endgültige Ausreise erfolgen.