Rom – Eine vatikanische Studiengruppe sieht die „Frauenfrage“ als „echtes Zeichen der Zeit“ und fordert einen Mentalitätswandel in der katholischen Kirche. In kirchlichen Strukturen wirkten weiterhin Denkweisen fort, die von „Klerikalismus“ und „Machismo“ bestimmt seien, heißt es in dem vom Vatikan veröffentlichten Abschlussbericht zur Teilnahme von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche als Nacharbeit der Weltsynode.
Obwohl Frauen bereits einen großen Teil des kirchlichen Lebens tragen, stießen sie weiterhin auf Hindernisse bei Verantwortung und Entscheidungsprozessen. Die Berufung von Frauen in Führungspositionen der römischen Kurie unter Papst Franziskus und seinem Nachfolger Leo XIV. könne als Modell dienen, um Frauen stärker in Verantwortung einzubinden. Zugleich bleibt die Frage eines Diakonats für Frauen offen.