Freiburg – Das geplante neue Heizungsgesetz der Bundesregierung könnte einer Studie zufolge die Heizkosten für viele Verbraucherinnen und Verbraucher mit Gasheizung mehr als verdoppeln. Die Kosten für den Betrieb einer Gasheizung drohten von „heute 11 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf rund 15 ct/kWh im Jahr 2029“ anzusteigen, erklärte das Freiburger Öko-Institut am Donnerstag. Im Jahr 2040 könnten sie den Berechnungen des Instituts zufolge sogar auf mehr als 25 ct/kWh ansteigen.
Das Institut begründet den Zuwachs mit steigenden Netzentgelten und CO2-Preisen sowie höheren Kosten für einen wachsenden Biomethananteil. Diese Kosten trägt zumindest in Mietshäusern jedoch der Mieter. Ohne wirksamen Mieterschutz bleibe die Lenkungswirkung des Heizungsgesetzes „deshalb schwach“, erklärte das Öko-Institut.