Erlangen – Die falschen Angaben eines Erlanger AfD-Stadtratskandidaten, die zu einem Sitzverlust der Partei und der Annullierung von fast 10.000 Stimmen geführt hatten, haben ein juristisches Nachspiel. Gegen den 39-Jährigen werde wegen Fälschung von Wahlunterlagen ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit. Es liege eine Anzeige der Stadt Erlangen vor.
Der AfD-Kandidat war in der Vergangenheit zu einer Haftstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt worden – dies macht ihn laut Gesetz unwählbar. Bei der Aufstellung der Liste habe er in den Unterlagen jedoch angegeben, wählbar zu sein. Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben darüber, wegen welchen Deliktes der Mann verurteilt wurde.