Oettinger lehnt Teilung der Amtszeit ab

von Redaktion

Stuttgart – Nach dem extrem knappen Ergebnis der Landtagswahl lehnt der frühere CDU-Ministerpräsident Günther Oettinger Vorschläge aus seiner eigenen Partei ab, die Amtszeit des Ministerpräsidenten zwischen Grünen und CDU aufzuteilen. Das sei nicht sinnvoll, sagte er im SWR. Es gebe einen Standortwettbewerb, in dem Bayern mit Ministerpräsident Markus Söder eine Rolle spiele, Nordrhein-Westfalen mit Hendrik Wüst, und aus NRW kämen Kanzler und Fraktionschef. „Allein deswegen ist ein Ämtertausch nicht sinnvoll“, so Oettinger. „Dann ist der MP kaum in Berlin, dann muss er sich wieder verabschieden. Wir brauchen einen MP fünf Jahre.“ Es müsse aber starke Ressorts für die CDU geben, um Augenhöhe zu den Grünen herzustellen.

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