Rekrutierung von Kenianern gestoppt
Nairobi/Moskau – Russland wird laut dem kenianischen Außenminister Musalia Mudavadi keine Kenianer mehr für die Armee rekrutieren. Die beiden Länder hätten sich darauf geeinigt, dass Russland keine kenianischen Staatsangehörigen mehr an der Front im Ukraine-Krieg einsetze, sagte Mudavadi am Montag bei einer Pressekonferenz mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Moskau. Mudavadi war unter anderem nach Russland gereist, um die Heimkehr von Kenianern, die für Russland im Ukraine-Krieg gekämpft hatten, zu vermitteln.
Flut: Kein Verfahren gegen Ex-Präsident
Valencia – Dem früheren Regionalpräsidenten von Valencia, Carlos Mazón, bleibt ein Ermittlungsverfahren wegen Vorwürfen des Missmanagements bei der Flutkatastrophe in Spanien vor knapp anderthalb Jahren vorerst erspart. Das Oberste Gericht der ostspanischen Region wies den Antrag einer Untersuchungsrichterin auf Einleitung eines solchen Verfahrens gegen den konservativen Politiker zurück. Die fünf Richter befanden einstimmig, dass Mazón keinen Verstoß gegen gesetzliche Regelungen für Notstände begangen habe.
Medien: 99 Prozent der Nordkoreaner wählten
Pjöngjang – Bei den Parlamentswahlen in Nordkorea haben Staatsmedien zufolge fast alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung liege bei 99,99 Prozent, berichtete die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Bei der Wahl wurden die Abgeordneten der Obersten Volksversammlung des Landes bestimmt. Der Urnengang erfolgte kurz nach dem Parteitag der nordkoreanischen Arbeiterpartei, bei dem Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un als Generalsekretär wiedergewählt worden war.
Miliz meldet sechs getötete US-Soldaten
Bagdad – Eine mit dem Iran verbündete Miliz hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt im Irak angegriffen und dabei sechs US-Soldaten getötet. Vier weitere US-Soldaten seien bei dem Raketenangriff auf die Militärbasis in der Nähe des Flughafens von Bagdad schwer verletzt worden, teilte die Miliz Saraja Aulija al-Dam mit. Vom US-Militär gab es zunächst keine Bestätigung.
Prozess gegen deutschen Künstler verschoben
Moskau – Das Strafverfahren gegen den deutschen Bildhauer Jacques Tilly in Moskau verzögert sich. Die Anhörung wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft verschoben, da die neue Anklagevertreterin eigenen Angaben nach noch nicht mit dem Fall vertraut war. Die russischen Behörden werfen Tilly, der mit seinen Karnevalswagen Kremlchef Wladimir Putin kritisiert, unter anderem Falschmeldungen über die russischen Streitkräfte vor.