US-Grenzschützer Greg Bovino tritt vorzeitig ab

von Redaktion

Washington – Der als Symbolfigur der radikalen Migrations- und Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump bekannt gewordene Grenzschutzkommandeur Greg Bovino geht vorzeitig in den Ruhestand. Die „New York Times“ und das rechte Internetportal „Breitbart“ bekamen Bovinos Rückzug von ihm selbst bestätigt. Er geht Medien zufolge damit ein Jahr vor dem für CBP-Beamte verpflichtenden Pensionierungsalter von 57 Jahren.

Kaum ein Name und Gesicht wurde in den USA so sehr mit den umstrittenen Razzien gegen Migranten ohne Aufenthaltsrecht in Verbindung gebracht wie Bovinos. Als Chef eines mobilen Kommandos der Border Patrol war er in mehreren Großstädten im Einsatz. Erst nach zwei Vorfällen mit tödlichen Schüssen von Grenzschützern auf US-Bürger in Minneapolis wurde Bovino als Einsatzleiter abgezogen.

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