Das sagen die anderen Parteien zu Reiters Pleite

von Redaktion

München – In dieser Klarheit hat niemand grün gesehen, auch der Linke Stefan Jagel nicht. Gegen den Namen „Königsmacher“ hat er nichts, schließlich hat die Linke den Reiter-FC-Bayern-Skandal losgetreten. Aber: „Wir werden in der Opposition Krauses Themen wie bezahlbares Wohnen kritisch begleiten.“ Michael Piazolo (Freie Wähler) hat die „Dynamik in Richtung Krause“ vorausgesehen, er habe seine Parteianhänger mobilisieren können. Tobias Ruff (ÖDP) gratuliert, auch seine Partei wird in der Opposition bleiben: „Wir liegen in Themen wie Schutz der Grünflächen und Bebauung zu weit auseinander.“ Enthusiastisch ist Felix Sproll (Volt). Er sei „sehr glücklich“. Seine Partei steht für Europa insgesamt und für die Münchner Partnerstädte, allen voran Kiew. Er hatte 51:49-Prozent prognostiziert – „aber ich wusste nicht, für wen“. Jörg Hoffmann (FDP) sah grün voraus. „Das Momentum war klar auf deren Seite.“ Was man aus dem Ergebnis lernen könnte: „Ein CSUler geht nicht für einen Roten zur Wahl.“ Was sagt die CSU? Fraktionsvorsitzender Manuel Pretzl gratuliert und findet es schade, dass nur 44,5 Prozent wählen gingen. Der neue OB müsse beweisen, „dass er seine Wahlversprechen ernst meint und die Interessen aller Bürger vertreten wird“.MBI

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