Trump freut sich über Tod des Ex-FBI-Chefs

von Redaktion

Washington – Der frühere Chef der US-Bundespolizei FBI, Robert Mueller, ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren. Mueller war nach seiner Zeit als FBI-Direktor als Sonderermittler mit den Untersuchungen zur Russland-Affäre um Präsident Donald Trump beauftragt worden.

Trump reagierte umgehend auf die Todesnachricht und erklärte: „Ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nun keinen Schaden mehr zufügen.“

Mueller war kurz vor den Anschlägen des 11. September 2001 an die Spitze des FBI gerückt. Während seiner zwölfjährigen Amtszeit widmete er sich der Aufgabe, die Behörde durch eine grundlegende Reform für die Herausforderungen des Anti-Terror-Kampfs zu wappnen.

Ab 2017 leitete Mueller dann die Ermittlungen zur Russland-Affäre. Dabei ging es um die mutmaßliche russische Einmischung zugunsten Trumps in die US-Präsidentschaftswahl 2016 sowie den Verdacht, dass sich Mitarbeiter des Trump-Teams mit Moskau abgesprochen haben könnten.

Mueller fand in seiner fast zweijährigen Untersuchung keine hinreichenden Belege für illegale Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau. Vom Vorwurf der Justizbehinderung entlastete der Sonderermittler den Präsidenten aber explizit nicht.

Bevor er die Rolle des Sonderermittlers übernahm, genoss Mueller sowohl bei Republikanern als auch Demokraten ein hohes Ansehen. Der frühere US-Präsident George W. Bush erklärte, Mueller habe das FBI „effektiv geführt und damit geholfen, einen weiteren Terroranschlag auf US-Boden zu verhindern“. Der frühere US-Präsident Barack Obama würdigte ihn als „einen der angesehensten Staatsdiener unserer Zeit“.

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