Ueckermünde – Nach zwei mutmaßlichen Schüssen am Wohnort eines Bürgermeisterkandidaten in Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Ein etwaiger politischer Hintergrund sowie die genauen Umstände des Sachverhalts müssten ermittelt werden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Neubrandenburg am Montag mit.
Demnach hatte ein Anwohner am Samstag in den Abendstunden zwei Knallgeräusche gemeldet, „die er sich als Schüsse erklärte“. Bei dem Geschädigten handele es sich um einen Kandidaten der Bürgermeisterwahl am 12. April, dessen Namen die Behörden nicht nannten. Es sei niemand verletzt worden, ergänzte eine Polizeisprecherin. Konkretere Angaben dürfe sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.