Razzia nach Brandanschlag in Berlin

von Redaktion

Berlin – Ein halbes Jahr nach dem mutmaßlich linksextremen Brandanschlag auf die Stromversorgung des Berliner Technologieparks Adlershof ist die Polizei mit einer Razzia gegen Verdächtige vorgegangen. Seit Dienstagmorgen wurden an 17 Orten in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen Wohnungen und andere Räume durchsucht, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte. „Die Ermittlungen richten sich gegen namentlich bekannte Beschuldigte.“ Den vier Beschuldigten im Alter von 28, 31, 35 und 36 Jahren wird verfassungsfeindliche Sabotage vorgeworfen. Laut dpa handelt es sich um zwei Männer und zwei Frauen. Festgenommen wurden die Verdächtigen aber nicht. Allein in Berlin durchsuchte die Polizei 14 Objekte, etwa in Kreuzberg und Wedding. Insgesamt waren 500 Polizisten im Einsatz. Ein Erfolg der Ermittlungsgruppe „EG Spannung“ im LKA Berlin.

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