IN KÜRZE

von Redaktion

Trump: Russischer Tanker darf Kuba anlaufen

Washington – Trotz bestehender Ölblockade lassen die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump einen russischen Öltanker Kuba anlaufen. „Wenn ein Land gerade jetzt etwas Öl nach Kuba schicken will, dann habe ich kein Problem, ob es nun Russland ist oder nicht“, sagte Trump Reportern an Bord der Air Force One am Sonntagabend Eine Schiffsladung Öl mache ohnehin keinen Unterschied, sagte Trump US-Medien zufolge weiter. „Kuba ist am Ende.“

Ukrainer soll für Moskau spioniert haben

Hagen – Ermittler haben im nordrhein-westfälischen Hagen einen mutmaßlichen russischen Spion festgenommen. Der ukrainische Staatsbürger sei bereits am Freitag gefasst und am Samstag in Untersuchungsaft genommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mit. Der Mann soll im Auftrag eines russischen Geheimdienstes in Deutschland einen Mann ausgespäht haben, der für die Ukraine gegen Russland kämpfte.

EU: 1,5 Milliarden Euro für Verteidigung

Brüssel – Die EU-Kommission stellt 1,5 Milliarden Euro für die Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie zur Verfügung. Das Geld soll insbesondere dem Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland sowie der Aufrüstung in der EU zugutekommen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. So sollen in die Produktion wichtiger militärischer Komponenten wie Drohnenabwehrsystemen, Raketen und Munition mehr als 700 Millionen Euro fließen.

Deutsche Seenotretter festgesetzt

Die italienischen Behörden haben nach Angaben von Sea-Watch erneut ein Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation festgesetzt. Die „Sea-Watch 5“ sei für 20 Tage aus dem Verkehr gezogen und der Organisation eine Strafe von 10.000 Euro auferlegt worden, teilte Sea-Watch mit. Zuvor habe die Hilfsorganisation im zentralen Mittelmeer 93 Migranten aus Seenot gerettet. Der Festsetzung ging nach Angaben von Sea-Watch ein Streit mit den italienischen Behörden um die Zuweisung eines anzusteuernden Hafens voraus.

Prien will Jugendhilfe umbauen

Berlin – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will die Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten. Das geht laut Politico aus einem Referentenentwurf ihres Ministeriums hervor. Prien will demnach durch die Reform mittelfristig 2,7 Milliarden Euro einsparen.„Um sicherzustellen, dass die Kinder- und Jugendhilfe auch in Zukunft wirkungsvoll ihren Auftrag erfüllen kann, ist eine umfassende Reform ihrer Strukturen erforderlich“, heißt es dem Bericht zufolge in dem Gesetzentwurf. Vorgesehen ist demnach, individuelle Hilfe stärker durch pauschale Angebote zu ersetzen.

Artikel 9 von 11