IN KÜRZE

von Redaktion

Grüne wollen erneut mit Südwest-CDU sondieren

Stuttgart – Grüne und CDU wollen drei Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg erneut über die mögliche Bildung einer gemeinsamen Landesregierung sprechen. Die Parteien seien am Dienstag ab 11.45 Uhr zu einem weiteren Sondierungsgespräch zusammengekommen, teilten Sprecher mit. Eine Woche zuvor hatten sich Grüne und CDU zum ersten Mal zu förmlichen Gesprächen über eine Neuauflage einer grün-schwarzen Koalition getroffen. Inhalte waren nach dem ersten Treffen nicht bekannt geworden.

Personallücken bei Kampf gegen Gewalt an Frauen

Berlin – Im Kampf gegen digitale Gewalt an Frauen hat der Deutsche Richterbund vor erheblichen Defiziten bei den Staatsanwaltschaften gewarnt. „Mit punktuellen Strafverschärfungen und weiteren Fortbildungsangeboten für Ermittler ist es nicht getan“, sagte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Richterbundes, Sven Rebehn, der „Rheinischen Post“. „Es sind eklatante Personallücken in den zuständigen Behörden, die eine wirksamere Strafverfolgung von Gewalt gegen Frauen und Kinder ausbremsen.“

Rubio: Nato darf „keine Einbahnstraße sein“

Washington/Madrid – US-Außenminister Marco Rubio hat Spanien und andere Nato-Partner für mangelnde Unterstützung im Krieg gegen den Iran kritisiert – und eine Neubewertung der Allianz nahegelegt. Wenn es bei der Allianz aber nur darum gehe, dass die USA Europa im Falle eines Angriffs verteidigten, den Vereinigten Staaten aber die Nutzung von Stützpunkten verweigert werde, wenn sie es bräuchten, sei das keine gute Vereinbarung.

Nordkorea und Russland verstärken Kooperation

Pjöngjang/Moskau – Die staatlichen Nachrichtenagenturen Nordkoreas und Russlands wollen gemeinsam gegen „Desinformation“ feindlicher Länder vorgehen. Wie KCNA und Tass am Dienstag berichteten, unterzeichneten Delegationen der beiden Staatsmedien in Pjöngjang eine neue Kooperationsvereinbarung. Die beiden Staaten hatten bereits im November eine engere Zusammenarbeit ihrer staatlichen Medien angekündigt.

Sexuelle Gewalt prägt Krieg im Sudan

Nairobi – Der Krieg im Sudan geht bald in sein viertes Jahr – und er ist geprägt von brutalen Menschenrechtsverletzungen. In einem Bericht dokumentiert die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) sexuelle Gewalt, die zu einem „prägenden und allgegenwärtigen Merkmal des Konflikts“ geworden sei. „Dieser Krieg wurde in vielerlei Hinsicht auf dem Rücken und den Körpern von Frauen und Mädchen geführt“, heißt es in dem Bericht, der sich auf Aussagen von Überlebenden und medizinische Daten der Krankenhäuser im Sudan stützt.

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