Mindestens 40 Migranten sterben bei Bootsunglücken

von Redaktion

Istanbul – Bei Vorfällen mit Booten im Mittelmeer und im Ärmelkanal sind mindestens 40 Migranten ums Leben gekommen. Vor der türkischen Ägäisküste wurden mindestens 19 Menschen aus Afghanistan tot aus dem Wasser geborgen, darunter ein Baby, wie die türkische Küstenwache am Mittwoch mitteilte. Italiens Küstenwache meldete derweil den Fund von 19 toten Migranten auf einem Boot vor der italienischen Insel Lampedusa. Beim Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren, starben zwei weitere Menschen.

Sieben Migranten, darunter zwei Kinder, würden wegen „Unterkühlung und einer Kohlenwasserstoff-Vergiftung“ behandelt, teilte Filippo Mannino, Bürgermeister der nahe Tunesien gelegenen italienischen Insel Lampedusa mit. 58 Überlebende, darunter fünf Kinder, konnten nach Angaben der Küstenwache nach Lampedusa gebracht werden.

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