Kubicki will FDP neu und weiblich aufstellen

von Redaktion

Berlin – FDP-Vize Wolfgang Kubicki will seine Partei im Fall seiner Wahl zum Parteichef personell und inhaltlich neu aufstellen. „Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will dafür Sorge tragen, dass die FDP überhaupt noch eine Zukunft hat“, sagte Kubicki im Politico-Podcast. Wie lange er selbst an der Spitze bleiben will, ließ der 74-Jährige dabei offen. Kubicki hatte an Ostern seinen Hut für den FDP-Vorsitz in den Ring geworfen.

Im Fall seiner Wahl will er auf neue und auch weibliche Köpfe setzen. Neben dem ehemaligen FDP-Bayern-Chef Martin Hagen als Generalsekretär nannte er Linda Teuteberg, Susanne Seehofer, Katja Suding sowie Maria Westphal. „Die sollen Teil meines Präsidiums werden“, sagte der FDP-Vize. Der Bundesvorstand solle künftig stärker nach außen wirken: „Wir müssen Wählerinnen und Wähler überzeugen.“ Inhaltlich forderte Kubicki eine Begrenzung staatlicher Eingriffe. Wohlstand werde in der Wirtschaft verdient und nicht beim Staat.

Auch der Chefposten der FDP Bayern ist momentan frei. Am Dienstag erklärte der Kreisvorsitzende der FDP Aichach-Friedberg, Hans-Peter Posch, seine Kandidatur. „Ich trete an, weil unsere Partei wieder stärker, klarer und näher an den Menschen heran muss“, erklärte er.

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