Putin verkündet Oster-Waffenruhe
Moskau – Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Kremlangaben anlässlich des orthodoxen Osterfests eine Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine verkündet. Sie soll demnach am Samstag um 15 Uhr Mitteleuropäische Zeit beginnen und den gesamten Sonntag andauern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt mehrfach eine Waffenruhe über die Ostern gefordert.
Schuldenberg wächst auf fast 2,7 Billionen Euro
Wiesbaden – Der Schuldenberg der öffentlichen Haushalte ist im vergangenen Jahr auf 2,66 Billionen Euro gestiegen. Gegenüber Ende 2024 erhöhte sich der Schuldenstand um sechs Prozent oder 151 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Der Bund stand Ende 2025 mit 1,84 Billionen Euro in der Kreide. Allein im vierten Quartal kamen 32,2 Milliarden Euro hinzu. Maßgeblich waren die Zuwächse der Schulden bei den Sondervermögen für die Bundeswehr sowie für Infrastruktur und Klimaneutralität.
„Extremistisch“: Russland verbietet NGO Memorial
Moskau – Die mit dem Friedensnobelpreis geehrte Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland verboten worden. Auf Antrag des Justizministeriums stufte das Oberste Gericht Russlands die „internationale gesellschaftliche Bewegung Memorial“ als extremistisch ein und erklärte ihre Tätigkeit im Land für verboten. Der Beschluss sei sofort umzusetzen. Der Prozess hatte hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Unter Kremlchef Wladimir Putin kann damit die Unterstützung für Memorial für Tausende Menschen in Russland strafbar werden – im schlimmsten Fall rückwirkend.
Syrer bekommen kaum noch Asyl in Deutschland
Berlin – Asylanträge von Syrern in Deutschland werden seit dem vergangenen Jahr größtenteils abgelehnt. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, wurde im vergangenen Jahr 5,3 Prozent der syrischen Antragsteller ein Schutzstatus zugesprochen. In diesem Jahr ist die Quote allerdings höher und beträgt für Januar und Februar 10,4 Prozent. 2024 lag die Gesamtschutzquote für syrische Staatsangehörige noch bei rund 80 Prozent.
Entwicklungshilfe weltweit geschrumpft
Paris – Wegen des Rückzugs der USA und zunehmender geopolitischer Krisen sind die Zahlungen für die Entwicklungszusammenarbeit im vergangenen Jahr weltweit so stark geschrumpft wie nie zuvor. Die dafür bereitgestellten Mittel gingen um 23 Prozent zurück, wie die OECD mitteilte. Weltweit standen demnach etwa 174 Milliarden Dollar zur Verfügung. Deutschland verfehlte 2025 mit 0,56 Prozent der Wirtschaftsleistungen erneut das UN-Finanzierungsziel.