Teheran – Im Iran sind bei den US-israelischen Bombardierungen nach Worten eines Mediziners mehr als 3000 Menschen getötet worden. Etwa 40 Prozent der Leichen seien nicht identifizierbar gewesen, sagte der Leiter der iranischen Gesellschaft für Rechtsmedizin, Abbas Masdschedi Arani, laut der Zeitung „Shargh“. Die tatsächliche Zahl der Toten dürfte deutlich höher liegen. Aktivisten hatten in ihren eigenen Zählungen schon vor Wochen mehr als 3000 Tote gemeldet. Die Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen berichtete am Mittwoch, dass mindestens 7650 Menschen ums Leben kamen, darunter 1030 Zivilisten. Unabhängig überprüfen lassen sich die Zahlen derzeit nicht.