Schah-Sohn: „Das ist kein Regimewechsel“

von Redaktion

Paris/Teheran – Nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über einen angeblich bereits erfolgten „Regimewechsel“ im Iran hat Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, erklärt, dass sich die Iraner „immer noch von ihren religiösen Herrschern befreien müssen“. „In unserem Kampf als Iraner bleibt die Konstante, dieses Regime stürzen zu müssen“, sagte Pahlavi dem französischen Sender LCI. „Für uns war das kein Regimewechsel“, fügte er hinzu.

Trump hatte dem Iran einen „Regimewechsel“ attestiert und erklärt: „Wir haben es jetzt mit anderen Leuten zu tun“. Pahlavi widersprach dem: „Was für ein Regimewechsel? Das sind die gleichen Leute, auch wenn sie jetzt vielleicht etwas schwächer sind!“ Das Parlament sei gleich geblieben, genauso wie die Justiz – und der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei sei nur durch seinen Sohn ersetzt worden.

Der Iran widersprach zudem der US-Behauptung, Iran lasse von seinem Atomprogramm ab. „Das sind ihre Wünsche, und diese Wünsche werden zu Grabe getragen“, sagte Atomchef Mohammed Eslami.

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