IN KÜRZE

von Redaktion

KZ-Gedenken: Kerkeling spricht über Großvater

Buchenwald – Sein Großvater überstand zwölf Jahre Folter und Zwangsarbeit im NS-Terrorregime: Für den Entertainer Hape Kerkeling ist die heutige KZ-Gedenkstätte Buchenwald kein abstrakter Erinnerungsort, sondern Teil der Familiengeschichte. „Hier in Buchenwald wurde er gefoltert, gedemütigt und wurde Zeuge unzähliger Morde. Dass er diesen Wahnsinn überlebt hat, ist ein Wunder“, sagte Kerkeling in einer Rede an der Gedenkstätte Buchenwald zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 81 Jahren.

Berlin untersagt Tötungs-Darstellungen

Berlin – Bei Kundgebungen und Demonstrationen ist die öffentliche Darstellung von Hinrichtungen in Berlin ab sofort untersagt. „Die Versammlungsbehörde hat das geprüft, die Auflagen für entsprechende Versammlungen sind erweitert worden“, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei. „Insbesondere sind das öffentliche Nachstellen von Tötungen sowie realitätsnahe Darstellungen von Hinrichtungen nicht mehr gestattet.“

Tausende Verstöße bei Osterwaffenruhe

Kiew – Die Ukraine und Russland haben sich bei ihrer vereinbarten Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest gegenseitig tausende Verstöße vorgeworfen. Allerdings gab es anders als sonst nach Angaben des Generalstabs in Kiew keine Angriffe mit russischen Raketen und Gleitbomben und damit insgesamt auch weniger Opfer und Zerstörung als an üblichen Tagen des Moskauer Angriffskrieges. Russland wiederum verzeichnete ebenfalls keine ukrainischen Angriffe auf die für die Kriegswirtschaft wichtige Ölindustrie.

Trump-Ballsaal: Bau darf weitergehen

Washington – Der Bau des von US-Präsident Donald Trump gewollten Ballsaals am Weißen Haus darf vorübergehend fortgesetzt werden. Das US-Bundesberufungsgericht in der Hauptstadt Washington erlaubte am Samstag eine Fortsetzung der Arbeiten bis zum 17. April. Das soll der Trump-Regierung Zeit geben, den Obersten Gerichtshof anzurufen. US-Bundesrichter Richard Leon hatte Ende März einen Baustopp für das umstrittene 400-Millionen-Dollar-Projekt verhängt.

China sagt mehr Austausch mit Taiwan zu

Peking – Peking hat bei einem historischen Besuch der taiwanischen Oppositionsführerin Cheng Li-wun mehrere Maßnahmen für einen intensiveren Austausch mit der Inselrepublik zugesagt. Eine „vollständige Wiederaufnahme“ von Direktflügen zwischen China und Taiwan, die Zulassung ausgewählter taiwanischer Filme und Serien in der Volksrepublik sowie acht weitere Maßnahmen sollten „die friedliche Entwicklung der Beziehungen über die Taiwanstraße hinweg“ fördern.

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