Aktivisten im Hafen von Barcelona. © Joan Mateu Parra/dpa
Barcelona – Über ein halbes Jahr nach einem ersten gescheiterten Versuch ist die Gaza-Hilfsflotte „Globale Sumud-Flottille“ (GSF) erneut in Richtung der Konfliktregion im Nahen Osten aufgebrochen. Nach einer mehrtägigen wetterbedingten Verzögerung seien nun 39 Boote mit rund tausend Aktivisten aus zahlreichen Ländern an Bord in Barcelona in See gestochen, teilte die Organisation mit.
Die propalästinensischen Aktivisten wollen erneut versuchen, mit dutzenden Booten die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen und Hilfsgüter in die Konfliktregion zu bringen. Die Flotte werde von einem Schiff der spanischen Hilfsorganisation Open Arms und vom Arctic Sunrise des Umweltverbandes Greenpeace, einem früheren Eisbrecher, begleitet, hieß es. Im ersten Abschnitt der Überfahrt wird die Flotte nach eigenen Angaben über das Mittelmeer nach Sizilien fahren, wo sie mit GSF-Delegationen aus Italien und Frankreich zusammentreffen wird.