Räumung des Atommülllagers verzögert sich

von Redaktion

Hannover/Peine – Das Atommülllager Asse mit rund 126.000 Fässern mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen gilt als eines der größten umweltpolitischen Probleme des Landes. Dabei ist seit 2013 mit der sogenannten „Lex Asse“ im Atomgesetz festgelegt, dass der Atommüll schnellstmöglich geborgen werden soll. Nun verzögert sich die Aktion.

Die für die Bergung zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung teilte mit, dass sich die Räumung des Bergwerks um mehrere Jahre verschiebt. „Mit dem jetzigen Kenntnisstand lässt sich der Rückholbeginn 2033 nicht mehr darstellen.“ Erst wenn ein neuer Schacht Asse 5 mit Förderanlage gebaut sei, könne mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Rückholung begonnen werden. In ihren Planungen gehen die Betreiber nun davon aus, dass die Einsatzbereitschaft der Schachtförderanlage 2039 hergestellt sein kann.

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